Sportlerportraits  
Beni Bachmann
Beni Bachmann

Wir fragen nach: Beni Bachmann

MT: Ciao Beni und herzlich willkommen auf MotionTown. Du führst deine eigene Firma Bodybalancing wo Du nebst Personal Training auch Massagen, Ernährungsberatungen, Fitnesstests und gar Anti-aging anbietest. Wie bist Du auf diesen Beruf gekommen?

BB: Seit meinem sechsten Lebensjahr betreibe ich Kampfsport, was mich während meiner Ausbildung als Koch auch bis zur Nationalmannschaft im Kickboxen brachte. Nach der Grundausbildung zum Koch, absolvierte ich eine Zusatzlehre als Diätkoch, merkte aber schnell, dass es mich nicht lange in der Küche halten würde. Das zielorientierte Arbeiten mit Menschen gab mir als Beruf einfach mehr zurück. Auf Grund meiner damaligen Erfahrung als Kampfsporttrainer, bekam ich die Möglichkeit in einem der renommiertesten Fitnessclubs in Zürich als Cheftrainer zu arbeiten. Einige Jahre später hatte ich die Idee zu einem Geschäftsmodell, welches so in der Gesundheitsbranche noch nicht existierte und interessierten Menschen die Möglichkeit gab, ihre gesundheitlichen Ziele wirklich zu erreichen. Auf dieser Idee basierend betrieb ich, anfangs noch berufsbegleitend, eine kleine Gesundheitspraxis. Da aber die Nachfrage immer grösser wurde, war die Konsequenz vor fast einem Jahr, vollständig in die Selbständigkeit zu wechseln. Damals wurde Bodybalancing geboren, wo Menschen in Gesundheits- Fitness- und Sportfragen ganzheitlich und individuell betreut werden.

MT: Dein vielfältiges Angebot bedarf sicherlich einem hohen Mass an Weiterbildungen. Auch im Fitnessbereich wechseln die Trends mittlerweile sehr schnell. Wie begegnest du dieser Tatsache:

BB: Im Trainingssektor gibt es leider keine Qualitätskontrolle oder Ausbildungspflichten, daher kann sich jeder „Trainer“ nennen und Menschen Coachen. Deshalb gibt es leider auch wirklich viele Coaches die ihre Kunden mangelhaft beraten.
Da ich mich auf verschiedenen Sektoren wie Massagen, Training und Ernährung bewege und mit einem grossen Therapeuten- und Ärztenetzwerk arbeite, besteht schon rein aus fachlichen Gründen die Pflicht, mich konstant weiterzubilden. Bis 25 Weiterbildungstage pro Jahr ist also keine Seltenheit. Momentan arbeiten wir daran, ein neues Trainingssystem in der Schweiz zu integrieren, das vor allem für engagierte Hobby- und Spitzensportler interessant sein dürfte.

MT: Wie hast Du zum Sport gefunden und was freut Dich am meisten, wenn Du mit den Kunden trainierst?

BB: Die Brücke zum Sport waren ganz klar meine Eltern die mich schon in meiner Kindheit ermutigt haben mich zu bewegen.
Wenn ich mit meinen Kunden arbeite, freue ich mich wenn ich sie wieder über eine Grenze bringe von der sie nie gedacht hätten diese überschreiten zu können, wenn ich Ihnen das Gefühl geben kann, sich konstant weiterentwickeln zu können und sich nicht mit einer negativen Situation abfinden müssen. Das Potential das in uns allen steckt, soll man an sich selbst spüren können. Wer das entdeckt wird nicht mehr aufhören wollen sich zu bewegen.

MT: Wie bist Du auf MotionTown gekommen und was verbindet Dich mit Charity?

BB: Zu MotionTown bin ich durch Pablo Erat gekommen, den ich einige Male in dem Fitnessclub in dem ich gearbeitet habe betreuen durfte. Er erzähle mir damals von dem Spendenkonzept das er mit MotionTown ermöglichen wollte. Leider verloren wir uns dann länger aus den Augen, weshalb ich wohl erst jetzt MotionTown etwas genauer kennen lernen werde.
Da ich selber jedes Jahr eine Sammlung für eine Kinderkrankenhaus in Kantha Bopa starte und schon über CHF 12`000.- Spenden konnte, verbindet mich der Charity-Gedanke stark mit der Idee von MotionTown.

MT: Wir wollen hier das Interview nicht zu ausführlich halten, denn ich habe das Gefühl dass wir auf MotionTown noch einiges von Dir hören werden. Danke Beni, unser Mann für Fitness und Wellness.

Marco Catini
Marco Catini

Marco Catini

Er kämpft sich schlammige Hänge hoch, watet durch eisige Bäche oder bestreitet die tödliche Hitze im Death Valley – ein Irrer? Nein, nur ein angefressener Läufer, dem das Laufen auf der Teerstrasse zu langweilig wurde.

Als Kind, respektive Jugendlicher war Marco Catini nicht überdurchschnittlich sportlich. Als ehemaliger Junioren-Spieler beim FC Dietikon scheint er die Freude am Fussball jedoch bis heute beibehalten zu haben. Während den wöchentlichen Fussballtrainings musste leider auch er feststellen, dass die Schwerkraft einem ganz schön fies zusetzen kann, wenn man nicht mehr zu den Allerfittesten gehört und man auf dem Feld schnell nicht mehr gut mithalten mag.

Mitte Zwanzig düste Marco für einige Jahre noch mit dem Mountainbike um Zürich, doch mit dem Umzug nach New Jersey, USA, liess er auch die für Mountainbiker paradiesische Schweizer Bergwelt hinter sich. So begann er mit dem Laufen; ein Sport, den er unabhängig von geologischen Gegebenheiten immer und überall ausüben kann.
Hauptgrund für die Entscheidung, wieder mit Ausdauersport zu beginnen, war schliesslich die Fitness, welche es zu verbessern galt. Zudem biete der Sport einen wunderbaren Ausgleich zum Bürojob und seinen Essgewohnheiten, so Marco Catini. Auch betont er die gesteigerte mentale Leistungsfähigkeit, welche man durch den Sport erlange.
Jetzt läuft Marco schon seit etwa fünf Jahren, und dies mit grossem Erfolg und noch grösserem Enthusiasmus. Neben dem Fussballspielen ist ein bis zwei Mal Laufen pro Woche zu einem festen Bestandteil seines Alltags geworden. Ob mit Frau, alleine, auf asphaltierten Strassen oder querfeldein, Hauptsache es macht Spass und fordert immer wieder aufs Neue.

Herausforderungen zu bewältigen scheint für Catini auch nicht wirklich ein Problem zu sein. Er sucht sich ganz spezielle Lauf-Events über die gesamten Staaten verteilt aus, welche man zum Teil schon durchaus als extrem bezeichnen könnte. Bei Strassenrennen habe es ihm zu viele verbissene Läufer und die Stimmung sei zu angespannt. Ganz anders bei den Trail Runs (Crossläufe), wie Marco für sich entdeckte: Man merke, dass vor allem der Spassfaktor massgebend ist, die Leute seien freundlicher, gelassener. Auch ist es keine Seltenheit, dass an den Verpflegungsposten Bier und Margaritas ausgeschenkt werden; und dies wohl kaum mit dem Ziel einer sportmedizinisch geprüften Stärkung.
Auf die Frage, welches sein bisher schönstes, respektive intensivstes Erlebnis im Zusammenhang mit Sport war, antwortet er ohne Zögern: der Death Valley Marathon. Ein Rennen über 42 Kilometer durch die Wüste Nevadas, keine Zuschauer, keine Musik (wer mit Kopfhörern erwischt wird, werde disqualifiziert), knapp 200 Läufer und dazu eine atemberaubende Kulisse bestehend aus einer kargen, monotonen Landschaft und der fast totalen Stille.

Richard Hofer
Richard Hofer

Interview mit Richard Hofer

Wie bist Du auf MotionTown gekommen?
Gute Frage: wahrscheinlich habe ich an einem Laufevent einen Flyer entdeckt. Ich weiss es tatsächlich nicht mehr genau!

Schön zu sehen, dass unser Marketing funktioniert. Wie hast du eigentlich den Einstieg in den Ausdauersport gefunden?
Ich habe im Sommer 2005 mit Laufen angefangen, da ich etwas gegen meinen (damaligen) Bierbauch unternehmen wollte. Mit 35 war klar: jetzt oder nie mehr! Eine Kollegin hat mir dann den Vorschlag gemacht, mich doch für den Greifenseelauf anzumelden, damit ich eine Motivation für’s Training habe – und so war es dann auch. Unterdessen ist Laufen natürlich ein Hobby und die Ernährungsweise habe ich so völlig „schmerzlos“ radikal geändert…

Wenn man einen Blick in dein Profil wirft, sieht man, dass Du sehr viele Läufe pro Jahr absolvierst, darunter auch recht happige, wie der Swissalpine K78, Infernotriathlon oder sogar ein Waffenlauf. Woher nimmst Du die Motivation dazu und wie integrierst Du das Training in den Beruf ?
Die Motivation rührt wohl daher, die physischen (und manchmal wohl auch psychischen) Grenzen ein wenig „auszureizen“. Gleichzeitig finden diese Läufe ja auch in einer einmaligen Naturlandschaft statt, was einem beispielsweise den K78 richtig kurzweilig erscheinen lässt. Genuss gehört dazu, sonst wird’s ein Krampf!
Das Training kann ich – und da bin ich sicher in einer sehr noblen Situation – problemlos in den Arbeitsweg integrieren, zumal mir dort eine Garderobe mit Dusche zur Verfügung steht und auch der Weg selber via unterschiedliche Routen gelaufen werden kann. Ab und zu trainiere ich auch mal in den Hügeln um den Säntis oder letztes Jahr als Vorbereitung auf den Jungfrau-Marathon in den Bündner Bergen. Aber grundsätzlich ist auch jeder Volkslauf gleichzeitig auch Lauftraining.

Wie viele Paar Laufschuhe brauchst Du in einer Saison bei dem Pensum?
Ich habe nie genau nachgezählt, aber zwei Paar neue kaufe ich sicher pro Jahr!

Auf was achtest Du beim Training? Hast Du spezielle Methoden entwickelt oder läufst Du
nach einem Plan?

Ich führe kein Trainingstagebuch und habe auch sonst keine Methode - leider, aber das soll sich nach Biel ändern.
Während des Trainings höre ich gerne Musik, normalerweise Sound, welcher durch schnellen Rhythmus auch antreiben soll. (Pop, Rock etc.) Ich stelle mir die Playlists auf dem Laptop nach Lust und Laune zusammen und ersetze sie wenn sie mich nicht mehr antreibt…

Du hast den Ironman Hawaii Gewinner Faris al Sultan zum Vorbild. Was genau macht ihn für Dich zum Vorbild.
Ich kenne ihn ja nicht persönlich, möglich also, dass er mir als Mensch sogar unsympathisch wäre?[/b] Aber ich habe mal ein Interview mit ihm gelesen und den Eindruck gewonnen, dass er einerseits eine wahnsinnige mentale Stärke zeigt, gleichzeitig aber auch eine nachahmenswerte Lockerheit an den Tag legt, ohne seine Ziele aus den Augen zu verlieren. Das hätte ich auch gerne, aber da ich im Grunde ein fauler Sack bin, wird es eben immer einfach eine vorbildliche Art bleiben…

Also unter faul verstehen wir etwas ganz anderes! Was sind deine sportlichen Ziele? Wo möchtest du unbedingt einmal teilnehmen?
Das Finishen eines Ironman über die volle Distanz und einmal den INFERNO solo zu meistern sind Ziele, welche ich hege. Ansonsten habe keine weitergehenden Ziele gesteckt und lasse mich einfach spontan für Ideen begeistern wie beispielsweise den Transalpine diesen Herbst mit einem Kollegen. Das soll ein besonderes Naturerlebnis werden!

Dein nächster Event is…
die 100km von Biel am 13.Juni

Wir wünschen Dir alle Gute für die Zukunft und hoffen, dass Du noch viele Menschen mit dem Laufvirus infizieren kannst.
Besten Dank und Euch allen viel Spass beim Laufen und Sammeln!

Patricio Frei
Patricio Frei

Wie so manch geschäftiger Mann

  • Name: Patrick Frei
  • Wohnort: Uster
  • Gesammelte Spenden: 2'210.- CHF
  • Status: Nr. 1 auf der Liste der Top-Spendensammler

Acht Stunden Bürohocken, drei Stunden Pendeln; viel Bewegung kriegt Patricks Körper nicht während seines Alltags. Zum Glück gibt es da eine eindrückliche und effiziente Möglichkeit, sich dem Alltag für einige Stunden und Minuten zu entziehen: der Sport. Die „ideale Abwechslung“, um abzuschalten und den eigenen Körper wieder mal so richtig zu spüren zu bekommen. Manchmal hat das Laufen auch einen meditativen Aspekt: „Ich versinke in meinen Gedanken und stelle erst später fest, dass ich bereits woanders bin“, so Patrick Frei. (Man könnte es kaum poetischer ausdrücken.)

Als Kind und Jugendlicher tobte sich Patrick in den verschiedensten Sportarten aus, wie Turnen, Leichtathletik, Volleyball, Squash, Basketball. Aufs Laufen kam er erst später, als er aufgrund seiner Auslandeinsätze fürs IKRK nicht mehr regelmässig einem Teamsport nachgehen konnte.

Auch jetzt nehmen Familie und Beruf eine beträchtliche Zeit ein; doch einmal pro Woche wird die Mittagspause etwas gestreckt und dem Ufer des Vierwaldstättersees entlanggejoggt. Ansonsten gibt es auch noch die Wochenenden, an denen so einiges unternommen werden kann, wie zum Beispiel einen Powerjogg über hügeliges Gelände oder einen Berg hinauf.

Im Allgemeinen trainiert Patrick am liebsten im Frühling und Herbst. „Da ist die Luft am besten und die Farben am erquickendsten.“ Auch der Winter hat für ihn seinen Reiz, das Knirschen unter den Laufschuhen und das viele Hell, das vom abstrahlenden Schnee sogar noch Abends erzeugt wird, spornen Patrick an, sich auch bei eisigen Temperaturen hinaus zu wagen. Im Sommer machen ihm, wie so manchem Sportler, die hohen Ozonwerte leider etwas zu schaffen.

Das wäre vielleicht ein guter Grund, sich mal dem Kitesurfen zu widmen. Patrick Frei ist fasziniert von diesem Sport: „Da geht es in drei Dimensionen vorwärts!“ Eine Alternative sähe er im Meeres-Tauchen. Wer weiss, vielleicht lesen wir ja bald einen Bericht über „Meine ersten Erfahrungen in Kitesurfing von Patrick Frei“...

Erwin Koch
Erwin Koch

Ein starker Mann mit ungewöhnlichen Trainingszeiten...

Nicht viele Sportler haben die Motivation, 5:30 Uhr morgens oder 22:00 Uhr abends ihr Training abzuhalten. Erwin Koch gehört zu ihnen. Er zieht seine Lauf- und Walking-Trainings eisern am Rande seiner Arbeitszeiten durch. Leider alleine, denn zu solchen „Unzeiten“ ist wohl keine Sportgruppe unterwegs. So ein Durchhaltewille setzt unwiderruflich viel Spass und Freude am Sport voraus.

Den Plausch am Sport hatte Erwin schon früh. In der Jugendzeit galt er als leidenschaftlicher Fussballspieler. Doch als das Berufsleben startete und er eine gastgewerbliche Tätigkeit annahm, musste er den Sport vorerst etwas in den Hintergrund stellen. Heute nimmt er sich wieder die Zeit fürs Training; einerseits sei dies ein super Ausgleich zu seiner Arbeit und hält Körper und Geist fit, andererseits berge der Sport auch immer wieder neue Herausforderungen, mental wie auch physisch und vermittle einem das Gefühl von Freiheit.

Seit nun schon geraumer Zeit ist Erwin begeisterter Läufer. Nach Buchlektüren von Hubert Schwarz und Achim Heukemes packte ihn das Lauffieber gänzlich. Egal ob Walking, Nordic Walking oder Running, Hauptsache eine Laufsportart – einfach auszuführen und dies zu jeder Tages- und Jahreszeit.

Er trainiert unter anderem nach den Trainingsplänen auf MotionTown, da er gerne mal einen grösseren Lauf bestreiten möchte, wobei er dies auch gleich mit einer Spendenaktion verbinden würde.

Die Idee des Spendensammelns stellt für Erwin eine grosse Motivation dar; er habe im Leben so viel Gutes bekommen und möchte dies jetzt in Form von charity running dem „Universum“ zurückgeben, wie er sagt.

Auch im kommenden Herbst/Winter will Erwin am Ball bleiben und seine Lauftrainings beibehalten, ganz nach dem Motto: Schlechtes Wetter gibt es nicht, nur schlechte Kleidung. Ausserdem hat er sich vorgenommen, neben dem Laufen und Walken vermehrt auch das Skifahren und Schneeschuhlaufen bewusst ins Training einzubauen.

Pablo Erat
Pablo Erat

Pablo Erat, unser Mann in Hawaii

Träume muss man leben - denn irgendwann ist irgendwann einfach zu spät.

Unternehmer, Pionier, Athlet, Sportler und Freund:
Unser Mann am Ironman in Hawaii heisst Pablo Erat.

Und natürlich geht niemand alleine dahin, unser MotionTown-Projektleiter Adi Elmiger hat ordentlich für Unterstützung gesorgt und fotografiert:
HIer geht's zu den Ironman-Bildern.

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